Buchneuerscheinung: Feuerwehren der Region, Einsatzfahrzeuge im westlichen Sauerland

Am 21. November erscheint das neue Buch von André Streich über ” Feuerwehren der Region, Einsatzfahrzeuge im westlichen Sauerland”.
Auf 192 Seiten werden die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren des Märkischen Kreises und des Kreises Olpe von 1945 bis heute präsentiert.

ISBN 978-3-00-066655-1
192 Seiten
487 Abbildungen
Format 17 cm x 24 cm
Softcover
25,90 Euro

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF hier >

Truppführerlehrgang spendet an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar – Tolle Aktion!! – Danke dafür!

Der FII Lehrgang (Truppführerlehrgang) stand wie so viele Aktivitäten und Lehrgänge der Feuerwehren 2020 im Schatten von Corona. Es ist üblich im Kreis Olpe, zum Abschluss des FII Lehrgangs, eine Aussprache und Reflektion in lockerer Runde mit allen Teilnehmern, Ausbildern und der Prüfungskommission durchzuführen. Für die Aussprache und Reflektion stellt der Kreisbrandmeister in jedem Jahr eine Summe von 100,-€ aus seinen Verfügungsmitteln zur Verfügung.

Da in diesem Jahr wie oben schon erwähnt die Corona Pandemie vorherrscht, konnte die Aussprache und Reflektion nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden. Im Laufe des FII Lehrgangs einigten sich die Teilnehmer einstimmig, die 100,-€ einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen. Hier fiel die Wahl auf das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe. Für den Prüfungstag wurde ein symbolischer Scheck (wie auf dem Foto zu sehen) organisiert und von allen Teilnehmern, Ausbildern und der Prüfungskommission unterschrieben.

Des Weiteren wurden alle Teilnehmer, Ausbilder und die Prüfungskommission gebeten, zusätzlich noch eine private Spende zu leisten. Bei dieser Aktion kam die stolze Summe von 285,-€ zusammen, die dann anschließend an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar überreicht wurde.

Hinweis:
Auch im letzten Jahr gab es eine derartige Aktion. Hier wurden die Kosten der Aussprache und Reflektion von den Teilnehmern und vielen Ausbildern selber getragen.

25 Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Olpe weiter ausgebildet

Lehrgang konnte trotz Corona-Auflagen durchgeführt werden

 

Attendorn/Kreis Olpe. 25 Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Olpe dürfen sich seit dem vergangenen Wochenende „Truppführer“ nennen. Damit haben Sie die Befähigung erhalten, bis zu zwei weitere Einsatzkräfte zu führen und andere Aufgaben zu übernehmen.

An fünf Wochenenden und insgesamt 60 Stunden mussten die Teilnehmer dabei die „Schulbank drücken“. Während im theoretischen Teil Grundlagen über mögliche Löschwasserentnahmen, Rechtsgrundlagen, den vorbeugenden Brandschutz und die Baukunde vermittelt wurden, standen in den praktischen Stunden das richtige Vorgehen bei Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen im Vordergrund.

Auf Grund der aktuellen Corona-Lage wurde im Vorfeld des Lehrgangs ein Hygienekonzept durch den Kreis Olpe und die Stadt Attendorn entwickelt. Materialien wie Schutzmasken und Desinfektionsmittel wurden dabei durch den Kreis Olpe bereitgestellt.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Fuhlen, gleichzeitig Lehrgangsleiter, zeigte sich mit den gezeigten Leistungen bei den abschließenden Prüfungen zufrieden.

Die Teilnehmer:

Steffen Ebeling, Philipp Halberstadt, Leon Hunfeld, Daniel Keseberg, Christopher Strobl, Felix Viegener, Tim Viegener, Simon Kröger, Magnus Zenker (alle Attendorn), Lucas Wicker (Betriebsfeuerwehr Mubea), Kevin Müller (Drolshagen), Pius Hoffmann, Jannik Sondermann, Timo Sasse-Kaiser (Finnentrop), Antonius Tigges, Julian Vente (Kirchhundem), Yannick Walkenbach, Lena Brinkschulte, Jonas Ledigen, Niklas Weiland, Jannik Heimes, Christopher Schulte (Lennestadt), Marius Bröcher, Mark Breitenbach, Julian Depta, Sebastian Trapp (Olpe) und Nicolas Neuhaus von der Feuerwehr Wenden.

Das Corona-Virus nun auch im Kreis Olpe

Im Kreis Olpe gibt es den ersten nachgewiesenen Coronafall. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben!


Bürgertelefon der Kreisverwaltung Olpe: 02761 – 81 200

Für die Beantwortung von allgemeinen Fragen zum Thema Corona-Virus hat der Kreis Olpe ein Bürgertelefon eingerichtet. Sie erreichen das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 02761 81 200 während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Olpe:

Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr – 17:00 Uhr

Freitag: 8:00 Uhr – 13:00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung erfolgen kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.


Hotline des Gesundheitsministeriums: 0211 – 9119 1001

Die Landesregierung hat ebenfalls ein Bürgertelefon „Coronavirus” eingerichtet. Die Telefone sind wochentags zwischen 8 und 18 Uhr freigeschaltet und unter Telefon (0211) 9119-1001 zu erreichen.


Patientenhotline 116 117

Nachts und am Wochenende steht bei gesundheitlichen Problemen der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zur Verfügung. Diesen erreichen Sie unter der Rufnummer 116 117.


Auf der Seite des Kreises finden Sie ausführliche Informationen und Hilfestellung:
Anschauen >

Informationen zum Leistungsnachweis in Drolshagen

Am 16.05.2020 findet der der diesjährige Leistungsnachweis der Feuerwehren in Drolshagen statt. Die Feuerwehr vor Ort freut sich über eine rege Teilnahme und informiert:

https://www.bbr-kreis-olpe.de/wp-content/uploads/2020/03/Leistungsnachweis2020.pptx

Weitere Informationen zum Thema und einen Ansprechpartner für Rückfragen gibt es hier >>

 

Kreiseinsatzleitung der Feuerwehr des Kreises Olpe probt den Ernstfall

Am vergangenen Samstag kamen über 40 Führungskräfte, Fachberater und Sondereinheiten aus dem gesamten Kreis Olpe von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Leitstelle, Rettungsdienst, Polizei, THW und Bundeswehr im Kreishaus Olpe zusammen. Bei dieser Übung mussten verschiedenste große Einsatzlagen abgearbeitet werden. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas Hengstebeck rief die Kreiseinsatzleitung auf Grund von fiktiven langanhaltenden Regenfällen und einem angenommenen Stromausfall in der Kreisstadt zusammen. Die Führungsgruppe setzt sich zusammen aus einem Einsatzleiter, einem Leiter des Stabs und sechs Sachgebietsleitern. Jeder einzelne besitzt mindestens die Qualifikation eines Verbandsführers. Unterstützt werden sie durch weitere Führungskräfte der Feuerwehren aus den sieben Kommunen des Kreises, Fachberatern des Technischen Hilfswerks, dem Rettungsdienst, der Polizei, der Bundeswehr und der Leitstelle.

Im Verlaufe der Übung wurden immer mehr Einsatzstellen gemeldet. Durch den Stromausfall im Krankenhaus, der dadurch bedingten Räumung einiger Stationen, ein zeitgleicher Verkehrsunfall auf der BAB 45 und ein Chemikalienaustritt bei einem Entsorgungsunternehmen sowie einigen weiteren durch den Stromausfall bedingten Einsatzlagen waren die Aufgaben. Auf Grund des hohen Personal- und Materialaufwands wurden überörtliche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und des Technischen Hilfswerk angefordert, um die vielen Einsätze mit ihren Sonderausstattungen zu unterstützen. In dieser Übung wurden die Abläufe und Kommunikation innerhalb der Kreiseinsatzleitung sowie die Weitergabe von Informationen und Einsatzaufträgen an die jeweiligen Einheiten simuliert. Durch die wiederholte Zusammenarbeit erfahrener und neu hinzugekommener Kameraden kann sichergestellt werden, dass im Einsatzfall genügend fachlich ausgebildete Führungskräfte zur Verfügung stehen.

Mit dem Ablauf und der Durchführung der Übung war der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas Hengstebeck sehr zufrieden und betonte: „Der Kreis Olpe ist im Vergleich mit anderen Feuerwehren – auch mit Berufsfeuerwehren großer Städte – sehr gut aufgestellt. Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft, mit der wir anspruchsvolle Einsatzlagen gut bewältigen können.“

Im Anschluss wurde das neue Konzept „Stromversorgung“ des Landes NRW von der Feuerwehr Hagen vorgestellt. Im Herbst wird es eine weitere Übung der Kreiseinsatzleitung geben, bei der die noch in der Beschaffung befindliche Ausstattung vorgestellt wird.

14.01.2020 – Veranstaltung zum Inkrafttreten der neuen UVV-Feuerwehr

Auf Einladung des Kreisbrandmeisters fand eine Informationsveranstaltung am 14. Januar 2020 zum Thema „Organisationsverantwortung – Arbeitsschutz in der Feuerwehr – Anforderungen der neuen UVV“ statt.

Das Inkrafttreten der neuen UVV-Feuerwehr (DGUV-Vorschrift 49) hatte der Kreissicherheitsbeauftragte Dr. Tobias Bock zum Anlass genommen, den Bürgermeistern und den Wehrführungen detaillierte Informationen sowie die daraus resultierenden Pflichten näher zu erläutern.

Im ersten Teil der Veranstaltung wurde die neue UVV in einem Kompaktvortrag vorgestellt und die daraus resultierende Verantwortung der Städte und Gemeinden näher erläutert.

Im zweiten Teil des Abends ging Lars Pietrowski in einem Impulsvortrag auf die praxistaugliche Umsetzung in den Feuerwehren ein. Im Anschluss an die Vorträge standen beiden Referenten für Fragen zur Verfügung und der Abend endete mit einer regen Diskussion.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Referenten.

Für Respekt und Vernunft!

In Zeiten des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbruchs, der weltweiten Herausforderungen, des Klimawandels, der Digitalisierung und der Globalisierung entstehen zunehmend Sorgen und Zukunftsängste. Protest ist oft das einzige Mittel, Unzulänglichkeiten und Fehler anzuprangern, um Veränderung zu bewirken und den richtigen Weg zu finden.

Wir alle verspüren den täglichen Druck der Zeit anders und differenziert. Wir sind jedoch gleichzeitig alle dazu aufgerufen, friedlich und demokratisch unsere Meinungen und unsere Vorstellungen von der gerechten und gemeinsamen Zukunft auf diesem Planeten, diesem Kontinent und in dieser Gesellschaft einzubringen – auf der Straße, in den Medien und in den Feuerwehren. Protest sollte stets frei davon sein, Schwächere auszugrenzen, Minderheiten zu diskriminieren sowie Hass und Verachtung für Andersdenkende zu verbreiten. Respekt und Toleranz, Verständnis und Empathie, Vernunft und Verstand sind die Werte, die unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben prägen sollten.

Auch die Feuerwehren im Kreis Olpe distanzieren sich in jeder Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und populistische Agitation. Schon einmal hat uns die Geschichte gezeigt, wie Unbedachtheit, Ignoranz und Unvernunft zur Katastrophe geführt haben. Wir sollten daraus gelernt haben und es zusammen besser machen.

… noch ist Zeit zur Umkehr … für Respekt und Vernunft …
Feuerwehr. Für mich. Für alle.

mit freundlicher Erlaubnis der
sig Media GmbH & Co. KG, Köln / www.sig-media.de den Text zu verwenden!

Abholung des Abrollbehälter – Einsatzleitung für den Kreis Olpe in Italien/Gruaro

Nach einer Bauphase von ca. 4 Monaten ist der Abrollbehälter „Einsatzleitung“ Anfang Dezember 2019 abholbereit. Die Fa. Officine Stefanuto hat den Abrollbehälter zur Abholung freigegeben, so dass die Abholung am Firmensitz in Gruaro in der Nähe von Venedig für den 11.12.2019 terminiert werden konnte. Im Vorfeld der Abholung mussten noch diverse Maut-Modalitäten für Österreich und Italien abgeklärt werden, da die Abholung zum einen mit einem WLF26 und ein KdoW der Kreisverwaltung Olpe durchgeführt werden musste.

Mit insgesamt fünf Personen (Projektleitung plus Mitglieder der IuK-Einheit des Kreises Olpe)sollte die Abholung und Abnahme des fertigen Abrollbehälters in Italien erfolgen.
Aus terminlichen Gründen konnten lediglich zwei Tage für die Abholung eingeplant werden, so dass die Reise bereits am 10.12.2019 morgens um 04:30 Uhr für die Besatzung des WLF26 los ging. Nach fast 14 Stunden Fahrzeit und mehreren Fahrerwechseln konnte abends um 19:00 Uhr das Hotel in Gruaro bezogen werden.

Am Morgen des 11.12.2019 begab sich die Abholmannschaft gegen 08:00 Uhr zur Fa. Officine Stefanuto, um den Abrollbehälter abzunehmen.
Für die gesamte Mannschaft war es ein aufregender und toller Moment, den fertigen Abrollbehälter zum ersten Mal in voll ausgebautem und einsatzbereitem Zustand zu sehen. Nach dem ersten Rundgang durch den fertigen AB, wurde Anhand des Leistungsverzeichnisses der gesamter Container auf Herz und Nieren geprüft. Lediglich kleinere Mängel fielen auf, die noch vor Ort von einem Techniker behoben wurden. Während der technischen Abnahme hatten die Mitglieder der IuK-Einheit Gelegenheit den Auf- und Abbau des Abrollbehälters zu trainieren. Aufgrund der einfachen Bedienung gelang dies bereits nach wenigen Versuchen ohne Probleme.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss mit allen Verantwortlichen des Projektes der Fa. Officine Stefanuto, wurde der Container aufgesattelt und die Heimreise angetreten.
Dabei wurde der Abrollcontainer einem ersten „Klimatest“ unterzogen, da von sonnigen 10°C in Italien bis – 5°C und Schneetreiben auf der Rückfahrt alles an Wetter dabei war.
Nachts um zwei Uhr, am frühen Morgen des 12.12.2019 waren Mannschaft und Gerät wohlbehalten zu Hause angekommen.
In den nächsten Wochen werden noch die Beklebung und einige technische Komponenten fertiggestellt, so dass der Abrollcontainer voraussichtlich noch im Januar zur weiteren Beübung durch die IuK-Einheit und die Mitglieder der Einsatzleitung des Kreises Olpe freigegeben werden kann.