Sichere Advents- und Weihnachtszeit

Flackernde Kerzen verbreiten in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Lichterschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Gemütlichkeit. Die Feuerwehren im Kreis Olpe appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: Jedes Jahr ereignen sich in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.

Mehr erfahren (Pressemitteilung, pdf) >>

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung, die Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse auch im Internet recherchieren können.

Die Feuerwehren im Kreis Olpe wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit

20 Jahre Brandschutzerziehung/-aufklärung im Kreis Olpe

Verhütung von Bränden, sachgerechter Umgang mit Feuer, Verhalten und Selbsthilfe im Brandfall – das sind die Themen, über die wir seit nunmehr 20 Jahren aufklären.
Ab dem Kindergartenalter lehren wir solch lebensrettendes Verhalten und geben damit den Bürgern im Kreis Olpe eine wichtige Hilfestellung – bevor es brennt.
Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, kontaktieren Sie unseren Ansprechpartner Sascha Henkel – jetzt kontaktieren >

Stab der Feuerwehr des Kreises Olpe übt den Ernstfall

Drei Tage lang übten 20 Führungskräfte aus dem gesamten Kreisgebiet die Großeinsatzlage am Institut der Feuerwehr in Münster.

Nach einer Vorbesprechung und Einweisung in den Stabsraum, ging es am nächsten Tag direkt los. In der ersten Einsatzlage mussten drei Waldbrände im Bereich Attendorn, Drolshagen und Kirchhundem geführt und koordiniert werden. In der über vier Stunden dauernden Übung gab es unterschiedlichste Aufgaben, wie zum Beispiel die frühzeitige Alarmierung weiterer, überörtlicher Kräfte zu veranlassen, die Versorgung der Einsatzkräfte sicher zu stellen, Einsatzaufträge für einzelne Abschnitte zu verteilen und die Presse mit Informationen über das Geschehen im Kreis zu versorgen. In der anschließenden Übungsnachbesprechung gab es nicht nur Lob, es wurden auch Defizite aufgezeigt. Am dritten Tag wurde die erneut eine Großeinsatzlage durchgespielt, in der es galt die Defizite vom Vortag zu verbessern. Alle Beteiligten haben dies sehr gut umgesetzt. Das Waldgebiet im Bereich Attendorn brannte immer noch und wurde durch die Feuerwehr bekämpft. Da es im Oberbergischen Kreis ebenfalls zu mehreren Waldbränden gekommen war, wurden aus dem Kreis Olpe mehrere Löschzüge zur überörtlichen Hilfe dorthin entsandt. Im Verlauf der Übung kam es zusätzlich zu einem längeren Stromausfall in einem Krankenhaus, welches darauf komplett evakuiert werden musste. Da dies einen enormen Rettungsdiensteinsatz erforderte, war es von Vorteil einen Fachberater Rettungsdienst mit im Stab zu haben. Der Fachberater ABC (atomare, biologische, chemische Gefahren) konnte ebenfalls sehr hilfreich eingesetzt werden, da es zu einem Gasaustritt auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gekommen war. Hiermit noch nicht genug – auf der Autobahn 45 ereignete sich ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten und insgesamt zehn verletzten Personen. Zeitweise waren an diesem Tag über 1300 Einsatzkräfte im Einsatz.

Das Fazit des stellvertretendem Kreisbrandmeisters Thomas Hengstebeck, der die Übung alle drei Tage begleitete, war sehr positiv. Auf Grund des hohen Personalbedarf bei einem Einsatz des Stabs waren auch dieses Mal wieder einige „frische“ Führungskräfte mit dabei. Diese fügten sich sehr gut in das bestehende Team ein und erledigten ihre Aufgaben sehr gewissenhaft. Das Resümee dieser beiden Großübungen zeigt, dass der Kreis Olpe für eine Großeinsatzlage sehr gut ausgebildet und gewappnet ist.